Der Nürburgring gilt als der ultimative Test für Automobile. Autohersteller auf der ganzen Welt kämpfen darum, die schnellste Zeit auf der Nordschleife zu erzielen, um damit prahlen zu können. Ein Autohersteller, der davon jedoch am wenigsten betroffen ist, ist Ferrari.
Die Jungs von Sport Auto nahmen die Herausforderung an und beschlossen zu sehen, wie der Ferrari 296 GTB im Vergleich zu anderen Hybrid-Supersportwagen in seinem Segment abschneidet. Diesmal waren allerdings Ingenieure von Ferrari mit von der Partie
Christian Gebhardt übernahm das Steuer des 296 GTB und fuhr eine Rundenzeit von 6 Minuten und 58,70 Sekunden. Damit war er der erste Ferrari, der die 7-Minuten-Marke unterschritt. Der 296 GTB war rund eine Sekunde schneller als der V12-angetriebene Lamborghini Aventador SV. Allerdings gelang es ihm nicht, die Zeit des Porsche 911 GT2 RS um eine halbe Sekunde zu unterbieten.
Der Ferrari 296 GTB wird von einem 3,0-Liter-V6-Motor angetrieben, der 654 PS leistet. Er ist mit einem Elektromotor gekoppelt, der die Gesamtleistung auf 818 PS und 546 lb-ft steigert. Das von Sport Auto für den Lauf eingesetzte Auto war mit dem Assetto Fiorano-Paket ausgestattet, das das Gesamtgewicht auf 1470 kg trocken reduziert.

